P.S.: die aktuelle Ausstellung von Cornelia Schleime in der Kunsthalle Tübingen ist dringend empfehlenswert!
Sonntag, Juni 08, 2008
Tübinger Kulturnacht - einige Impressionen
P.S.: die aktuelle Ausstellung von Cornelia Schleime in der Kunsthalle Tübingen ist dringend empfehlenswert!
Dienstag, März 18, 2008
test
Wenn man das geich lesen kann, dann dauert es nicht lange, bis ich freudestrahlend durch mein Zimmer hüpfe. Denn das würde bedeuten, dass mein neuestes add-on für Firefox funktioniert, das mir wiederrum einen Icon zum Posten in die Statusleiste einbaut. Soviele Anglizismen und so viele neue Möglichkeiten...
Montag, Februar 18, 2008
Dringend gesucht!
Entlohnt wird in Muffins oder sonstigem Backwerk. Wahlweise auch in sinnlosen Gesprächen, selbstgebasteltem Krimskrams oder mit professionellem Kopfkraulen.
Es kann doch nicht sein, dass ich morgen eine Klausur schreibe, für die man eigentlich nur auswendiglernen muss, und ich immernoch so ziehmlich nichts dafür getan habe!
Wenn man Prokrastination professionell betreiben könnte, wäre ich reich... oder zumindest berühmt.
Samstag, Februar 09, 2008
anstatt zu lernen...
das ist doch krank! Aber toll! und die Melodie bekomme ich jetzt bestimmt die nächsten 2 Wochen nicht aus dem Kopf!
Allen, die zur Zeit Klausuren schreiben müssen: Viel Erfolg! Und geht weg vom PC! Das lenkt nur ab!
Samstag, Februar 02, 2008
Ich will auch einen zusätzlichen Tentakelarm
Dienstag, Januar 15, 2008
es schnurrt und strahlt
Da trifft man Menschen wieder, die man jahrelang nciht gesprochen hat, oder bekommt plötzlich mit, dass die freundschaftliche Unterstützung, die man so lange gesucht hat, schon lange gefunden ist! Oder der Gedanke an ganz besondere Personen, die weit in der Welt verstreut sind, aber mir doch so nahe...
Ein schönes Gefühl!
Danke an alle, die zu diesem inneren Schnurren in mir beigetragen haben!
(Namentliche Aufzählungen aus Platz-und Zeitgründen weggelassen)
Montag, Januar 14, 2008
Habt ihr mich vermisst?
Dazu ein Fundstück aus dem Tagebuch meiner lieben Schwester - dein persönliches Symbol für das neue Jahr
Montag, September 10, 2007
mit Kreide bewaffnet
Aber was es doch für ein sagenhafter Glücksmoment ist, jemanden zu kennen, der mit mir die Ausgeburten meines Schwachsinns verwirklicht!
Da lacht und tobt das Kind in mir und möchte Seilspringen!
So geschehen am heutigen Abend (eigentlich ist es bereits der gestrige Abend, aber das soll hier nur für die Pedanten unter den Lesern der Vollständigkeit halber hingeschrieben sein. Für mich ist es immernoch heute, weil ich eben erst bis zu meinem Bett gekommen bin).
Ein Schulfreund und ich wollten uns treffen. Da wir aber beide erst gegen 15 wach waren und ich vorher noch anderweitige Pläne hatte, blieb uns nur der Abend, der wegen weiteren Plänen erst um 23 beginnen konnte. Kein Problem, für zwei nachtaktive Menschlein. Die Frage, was man machen soll ist auch schnell geklärt: Mit Straßenmalkreide schreibt man irgendwas Textartiges (Gedicht, Lexikonartikel, spontane Erleuchtungsfetzen, Assoziationsketten, ...) irgendwohin, wo es möglichst viele Menschen am nächsten Tag lesen können, und erfreut sich am nächsten Tag der Vorstellung der verwunderten, verdutzten oder erfreuten, erheiterten, oder erheitert erfreuten Gesichter der neugierigen Passanten.
Wir entschieden uns für die ersten Zeilen des wikipedia-Artikels zum - wie könnte es anders sein - rosa Elefanten. Als Ort wählten wir das örtliche Zentrum für experimentelle Kunst, das ZKM. Bei ihnen hofften wir zumindest auf Verständnis zu treffen.
Leider dachten wir nicht daran, dass sich in direkter Nähe die Bundesanwaltschaft befindet, sodass wir nach " der rosa Elefant ist der klassi " von einem um die Ecke biegenden Polizeiwagen unterbrochen wurden. Die Verwunderung bei den Beamten war riesig. Schließlich ist das Schreiben mit Kreide auf dem Boden nichts verbotenes, wird durch den nächsten Regen weg gespühlt und hinterlässt keine Schäden. Was dagegen spricht, dies nachts zu tun, konnten sie uns nicht sagen. Der Inhalt war ihnen etwas zu abstrakt und belanglos. Wir wurden nur freundlich darauf hingewiesen, dass man es nicht so gerne dort sehen würde. Das macht sie wohl doch etwas nervös. Wer weiß, was wir da genau machen, welch Schandtaten da noch zu erwarten wären.
Nach kurzem Rundgang um die ehemalige Munitionsfabrik, entschlossen wir uns, eine andere Stätte der Kulturhuldigung aufzusuchen - das Staatstheater.
Immer wieder überkamen uns kleinere Panikattaken, weil wir erwarteten erneut polizeiliche Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Wer weiß, ob man uns auch beim zweiten Mal die Wahrheit abkaufen würde.
Mit den letzten Kreidestummeln, gen Schluss weiß durch rosa ersetzend, schrieben wir unsere kurzlebige Nachricht nieder.
Danke an den Mitschöpfer! Das war ein bemerkenswerter Spaß! Danke! Meci! Thanks!
Freitag, September 07, 2007
wenn es Nacht wird...
Ich würde gern die Rechtschreibung meiner Posts ausbessern, aber ich muss doch lernen. Aber zu lernen komme ich nicht, weil ich aufräumen muss. Zum Aufräumen kann ich mich nicht aufraffen, weil auf meinem Bett mein Laptop liegt und das muss mir tatendrangversprühende Musik abspielen. Am Ende sieht alles wie folgt aus: Ira liegt auf dem Bett, Musik läuft zwar seit einigen Stunden, aber es gibt so viele Sachen, die ihr auf einmal dringender scheinen und die unbedingt genau jetzt erledigt werden müssen.
Nein, zum beantworten von e-mails bleibt da keine Zeit! Auch nicht zum bloggen. Das kommt danach. Wenn selbst sinnlose Tätigkeiten im Chaos enden. Der Leser freut sich über Nachrichten mit vielen Wörtern in ungewollter Anagrammform und ich mich über Panikatacken beim Nachlesen (aus Angst vor eben diesen, bleiben meine Einträge meist in ihrer Urfassung).
Wunderbar ist auch das Abschweifen vom Thema und der vollständige Verlust der roten Fadens. Eigentlich wollte ich auch die sinnlosen nächtlichen Tätigkeiten hinaus, aber da es beinahe 2-Uhr nachts ist, fällt mir kein schöne Übergang mehr ein. Daher jetzt ein einfacher Zeilenumbruch und Schluss mit dem Vorgeplänkel.
Ich googel da so nachts nach rosa Elefanten, nichts böses ahnend und muss feststellen, dass ich dies schon viel früher hätte tun sollen:
1.Eintrag: Wikipedia
Der rosa Elefant ist der klassische Topos für eine alkoholbedingte Halluzination. Auch die Wirkung anderer Drogen wie LSD wird oft mit diesem ...
2.Eintrag: Amazon
Amazon.de: Wie der kleine rosa Elefant einmal sehr traurig war und wie es ihm wieder gut ging (Bilderbücher)
Abgeschreckt von einem Verweis auf die Grüne Europa, beschloß ich genauer zu suchen. Mein neuer Suchbegriff war "rosa Elefant mit Flügeln". Diesmal ergaben sich nur 7 Suchergebnisse, statt 14700, sodass sie sich vollständig auflisten lassen.
1.Eintrag: Einführung in die Onthologie
Worum es da genauer ging, weiß ich nicht. Meine Irritation hielt solange an, dass ich bereits die Zeit genung hatte, den Entschluss zu treffen, den Inhalt ein anderes Mal zu erkunden. Freiwillige dürfen mir diese Aufgabe gern abnehmen, solange daraus ein Inhaltszusammenfassung hervorgeht.
2.Eintrag: storyparadies.de
Gottes Bananenrepublik 1 - irgendwelche Geschichten, Dialoge mit ungewissem Sinn und Ziel. Eine davon handelt vom Erzengel Michael, der einem Betrunken erklärt, die sher er die Logik verabscheut. Der Zusammenhang, in dem der geflügelte rosa Elefant erwähnt wurde, lässt sich etwa so darstellen: wenn du nicht imaginär bist, dann könntest du unsichtbar und flauschig sein. Wenn der Leser den logischen Zusammenhnag nicht nachvollziehen kann, dann geht es ihm so wie mir und wir haben eigentlich alles richtig gemacht, denn es geht ja um die Ekeligkeit der Logik.
3.Eintrag: forum.politik.de - gibt es einen Gott?
Der rosa Elefant mit Flügeln, in einer nicht-erfahrbaren Dimension des Seins. Er ist Fantasie des Geists, aber er ist nicht Realität. ...
Da sieht man, dass die keine Ahnung haben! Politik verblendet die Unwissenden vor der augenscheinlichen Existenz des rosa Elefanten! Forum Politik - das ist nur ein Deckname für anonyme rosa Elefanten Diskriminierer!
4.Eintrag: Von dem merkwürdigen Umtrieben DES Kühlschranks...
Ich war gerührt!
Über enthaltsam lebende Menschen
So unnötig, wie ein rosa Elefant mit Flügeln. Schenke ihnen Vernunft , mindere ihren missionarischen Eifer, und Oh "höheres Wesen an das wir glauben"
Menschen, die rosa Elefanten für unnötig halten sollen meinetwegen ruhig weiter enthaltsam leben! Bewusste Verblendung dämmt sich eigenhändig ein - was kann man sich praktischeres wünschen?
6.Eintrag: Evolution - unendliche Gayschichte
Ich war erneut irritiert. Der Kontext lieferte auch keine brauchbare Information
seine DNA mutiert und er sich sofort in einen gigantischen rosa Elefant mit Flügeln verwandelt. Olaf holt...
Holt was? HOLT WAS?!? Mein inneres Duell zwischen Neugier und entmutigtem Kopfschütteln wurde durch den letzten link unterbrochen.
7.Eintrag: www.handy-market.com- farbige Hintergrundgrafiken Cartoons für Nokia
Beruhigend zu wissen, dass zumindest Konsumsüchtlinge auf meiner Seite sind. Aber wieso muss das Bild dann dermaßen häßlich sein? Zumindest ist es nicht animiert und singt nichts mit piepsiger Kinderstimme.
Nur 1,5 Stunden und ein Motivationgespräch mit beinahe therapeutischem Anklang später muss ich feststellen, in dieser Nacht etwas beinahe Nützliches hervorgebracht zu haben, sodass ich beruhigt einschlafen kann, wenn mein Niesnafall endlich ein Ende gefunden hat.
In diesem Sinne: Verrecket ihr bösen Niesmönsterchen, die ihr euch in ehrlicher Leute Nasen einsiedelt, um sie hämisch kichernd mit euren Schwanzfedern von innen zu kitzeln!
Dem gedurldigen Leser hingegen wünsche ich eine gute Nacht!
Montag, August 06, 2007
nebenbei
Ich kann nichts kauen, aber das heißt doch noch lange nicht, dass ich keinen Hunger habe! Trotzdem ist Braten mit Kartoffeln und Gemüse ungewürzt, zermalmt, zerrieben und zu Brei vermengt, wie es im Babybrei so ist, keine Alternative, die man tollerieren sollte.
Sonntag, Juli 29, 2007
von der Entdeckung der Mehrfachbelichtung
Ob man dabei von Kunst sprechen kann ist zumindest fraglich, da Kunst bekanntlich überall aber nicht in allem ist, aber auch trotzdem alles sein kann. Kunst ist eben Ansichtsache und ich denke, bei mir handelt es sich mehr um einen Akt der Selbstdarstellung, vor allem, da ich aus Angst vor möglichen Sanktionen vorzugsweise meine eigenen Fotos verpfusche und mit Botanikansichten paare. Als ein harmloses Haschen nach Aufmerksamkeit darf dieser Post aber nur stillschweigend wahrgenommen werden, denn in meiner Funktion als Blogdiktatorin habe ich beschlossen, diesmal nur lobende Worte meiner Selbst zu veröffentlichen. Man möge dies bedenken...


Montag, Juli 23, 2007
mal was Neues: lyrische Ergüße
von einem kleinen unscheinbaren irgendwo auf der Welt.
Es wollte keine großen Taten verrichten,
Es hoffte nur, dass es jemanden gibt, dem es gefällt.
Es wuchs irgendwo und irgendwann blühte es,
gut versteckt und von keinem bemerkt.
Vielleicht ein schönes, vielleicht ein gräßliches.
Keiner weiß es, denn es war, wie gesagt, gut versteckt.
Wieso habe ich dann darüber geschrieben?
Schließlich bin ich nicht Goethe, noch Heine, noch sonstirgendwer
- Ich wollte, es wäre nicht einsam geblieben.
Regentropfen der Zeit tragen sich nämlich alleine recht schwer.
Und die Moral von diesen Zeilen:
Bei Gänseblümchen soll der Leser demnächst mal verweilen!
(wenn auch nur Kurz, wenn auch nur in Gedanken)
Mittwoch, Juli 18, 2007
Anleitung für einen schönen Nachmittag
Freitag, Juli 06, 2007
Impressionen
*Es gibt Menschen, die möchte man lieber immer wieder auf's Neue kennenlernen. Denn beim ersten Gespräch stehen noch alle Türen offen und man bekommt das aufregendste Bild präsentiert.
*Allein unter Menschen ist nur eine Frage der Übung.
*Lasset mich fallen in tiefe Schluchten!
Hinab in die Ungewissheit der Tiefe!
Denn ich bin wie ein Vogel,
der erst noch lernen muss, wozu er Flügel hat
und der nur einen Ratgeber kennt:
Den Wind in den Ohren!
*Was bin ich? - Das Zerrbild der Gegenwart, beweint von potentiellen Momenten.
* Mein Haar ist mein Zelt, das sich über mir aufspannt, wenn unzudeutende Blicke und Worte auf mich niederregnen.
Donnerstag, Juni 21, 2007
Nachträge
12.06.07
Mir ist bewusst, dass es Mitten in der Nacht ist und ich längst schlafen sollte. Zumindest bin ich schon im Bett. Aber das muss bei mir ja nichts heißen. Mein Bett ich mein Haupttummelplatz in meinem Zimmer. Meine kleine netzbehangene Höhle mit einem Laptop zum Kuscheln.
Ich bin richtig glücklich, wie ich es wohl lange nicht mehr war. Beim Nachhauseweg bin ich singend durch die Straßen getanzt und gehüpft; die Leichtigkeit des Seins erfahren und Wellen der Zufriedenheit friedlich über den Rand schwappen spühren.
Hab einen ganzen Haufen schöne Musik für mich entdeckt.
1) Doto - vor längerem von freundlichen Gönnern über diverse Mittelsmänner zu mir gelangt, aber angehört hab ich mir die CDs erst am heutigen Abend. Die Frau ist sooo toll!!! Abgesehen von traurigen und nachdenlichen Liedern, gibt es da einiges an musikalischem Ausdruck diverser Einsamkeitsformen. Da kann man durch die leerwerdenden Straßen streifen und sich von ihr verstanden fühlen. Ein schönes Gefühl. Aber mein Favorit ist immernoch das Lied der Kaulquappe, die kein forsch werden will, weil sie das Wasser mag. Deshalb trifft sie den Entschluss: "Ich bleibe einfach im Wasser und werde ein Wal - schwerelos und trotzdem Säugetier!"
Auch schön ist die Aussage in einem anderen Lied: "Zivilisation ist die ständige Vermehrung unnötiger Notwendigkeiten."
2) Kimya Dawson - die zweite Frau, der ich wortwörtlich per Zufall über den Weg lief. Mit einem Latte Macchiato in der Hand unterwegs Richtung Kämmerchen und Studiumsmaterial hörte ich sie beim Clubhaus Gitarre spielen und singen. Manch einer möge ihre Musik als verspätetes Hippi-Geklimper mit 3 Akkorden bezeichnen, aber ich fand mich eine Stunde später hin und her gerissen zwischen Tränen und Lachen auf dem Boden sitzend und von ihrer Stimmer gebannt wieder.
Your voice has found a direct way to my heart.
Ihre Kinderlieder brachten mich zu dem oben erwähnten Verwirren der benachbarten Einwohner. Das war es wert.
Weitere Augenblicke später lag ich auf meinem dreckigen Boden, telefonierend, träumend und zur Decke blickend. Das roas Nilpferd hat mich angegrinst! Ich könnte dies schwören. Aber der blaue Elefant daneben schein immernoch seine grünen Ohren nicht überwunden zu haben. Aber wie soll ich ihm blos erklären, dass ich ihn gerade so wild gefärbt mag?
(um möglichen Fragen gleich vorzubeugen: nein, diese Tiere sind nicht das Produkt meiner kranken Phantasie, sondern das eines IKEA-Designers. Ich hab sie nur adoptiert und an meine Lampe geklemmt)
17.06.07
was ich von Metalern lernte.
- man kann auch mit einem Bierglas in der Hand Headbangen, man muss es dazu nur von oben wie einen Apfel packen und zwischen den Beinen baumeln lassen
- wenn man sich beschäftigen will, gibt es mehr Abwechslung, als Biertrinken, Rauchen und Kopfschütteln: man kann Papierschiffchen falten, Männchen auch Flyern rausreißen, sich mit Papierbollen bewerfen und versuchen, das Bierglas des jeweils anderen zu trefen, man kann fremden Männern an den Arsch grabbeln und glaubwürdig weiß machen, der Nebenmann wäre es gewesen. Nur das Reden ist etwas anstrengend.
- Tee ist kein angemessenes Getränk für eine Metalkneipe, auch wenn er auf der Karte steht
- festes Schuhwerk ist ein multifunktionales Werkzeug
- Man kann Menschen verklickern, man bräuchte keine Menschen, wenn man ein Papiermännchen zum Freund hat.
- Menschen sind keine Freunde - "Ich rede von Männern!"
- sollte es sich irgendwann als Überlebensvorteil herausstellen, klein, rosa, flauschig, Elefant und geflügelt zu sein, dann hat die Evolution nichts daran auszusetzen
- man kann Worte wie - Achtung: Schweinekram! - Penis, Muschi, (letzte) Bahnhofshure,Ausdünstungen, ... in jeden beliebigen Satz einbauen, aber auch aus jeder unscheinbaren Aussage heraushören
- Polizisten tragen seltsame grüne Hüte
- Strumpfhosen, Strümpfe und deren Anzahl kann man auch als Schwanzvergleich ansehen
und jetzt eine gewagte These: mit dem Maß der sozialen Aus- und Abgrenzung sinkt auch die gegenseitige Homophobie in einer Gruppe.
Dienstag, Juni 12, 2007
Mischmaschgedanken vom Laptop
der Schlaf im Zug ist seltsam. Man schläft nicht, wobei man keineswegs wach ist. Die Augen sind geschlossen, die Gedanken fliegen wie verwirrte Vögel um einen herum. Aber diese Vögel sind nicht frei! Sie können keine Grenzen überwinden und prallen immer wieder gegen die schlecht geputzte Scheibe. Die stickige Luft verwirrt ihren Orientierungssinn, bis sie auf einander losstürmen, eifersüchtig, ein anderer Artgenosse, könnte es nach draußen schaffen und sich mit den Wolken am Himmel paaren. Aber sobald sich zwei nahe genug kommen, und man denkt, es fehle nur ein Gong, der den Kampf endgültig einläutet, werden auch sie schläfrig und breiten sich um einen auf den Sitzen, Taschen und dem Boden aus.
Ich bin nun den ganzen Tag unterwegs und würde man alle Gedanken zusammennehmen, die sich während der heutigen Fahrzeit um mich angesammelt haben, dann könnte man entweder Kopfkissen für eine Kleinkinderschar mit den imaginären Federn ausstopfen oder einen Roman schreiben.
vor etwa 12 Stunden habe ich mich ins Auto gesetzt, um zum Siegener Bahnhof zu fahren und nun dauert es noch etwa zwei weiter, bis ich mich endlich in mein Bett legen kann. Dabei will ich nicht hier sein!
Ehrlich!
Vielleicht ist es vermessen, der Stadt die Schuld an meinem Unwohlsein zu geben. Vor allem da es auch noch so eine kleine Stadt ist. Vielleicht ist es auch Einbildung und ich habe mich mal wieder viel zu sehr von Douglas Adams leiten lassen, bzw. von demjenigen, dessen Name mir grade entfallen ist, der aber den "Sinn des Labez" ins Deutsche übertragen hat. Denn in diesem Wörterbuch steht Tübingen für das rausquetschen der letzten Zahnpastareste aus einer Tube durch penibles Zusammenrollen. Vielleicht, vielleicht, vielleicht....
Ich kann mich jedenfalls ziemlich gut in die Lage einer getübingten Tube hineinversetzen.
Will ich das eigentlich alles in meinen Blog posten? oder schreibe ich, weil ich mich irgendwie geschmackvoll den ganz hartnäckigen, stahlschnäbligen schwarzen Gedankengeiern entziehen will, die mein Kopf ausgebrütet hat?
Ich werde es mir überlegen. Falls du das hier umringt von orangefarbenen Tupfern lesen kannst, dann weißt du, wie meine Entscheidung ausgefallen ist.
An dieser Stelle eine kleine Hommage an Mascha: schuchuuuuuuhh.... (ich musste nur kurz an sie denken, dieses vollbusige, verquere, eloquente Biestchen)
Irgendwie ist die Vorstellung seltsam, dass ich noch vor 24h mit Männern bzw. werdenden Männern in dunklen. vernebelten Räumen rumgehüpft bin und mich von Männern mit Körbchengröße A über Brustwarzenpiercings aufklären ließ. Das Thema war von mir gewählt, aber die darauf folgenden Annährungsversuche durchaus unerwünscht.
Dazu ein Dialog mit Nico (dem, der eine Hose anhatte): Du hast vielleicht Brüste, aber ich habe Eier! - Meine Brüste haben mir heute bereits eine Cola eingebracht und was hast du von deinen Eiern?
Ach, wir hatten tolle Gesprächsthemen ("Oma, was hast du denn mit diesen Rollenspielern zu tun?")...
und am Abend davor saßen wir auf einem Schulhof in Eisern (ich glaube, dort gibt es nur einen) und haben das einzige getan, was man dort ohne Alkohol, ohne sonstige Drogen und ohne Aussichten auf eine Auto, das einen innerhalb der nächsten Stunden abholt, tun kann: wir haben gefroren. Anschießend saßen wir doch noch eine Stunde lang in einem (wohlgemerkt vollgepacktem, kleinen) Auto, aber es gehörte dem Freund einer beteiligten und bis dato auch schon gut durchgefrorenen Person, der Fahrer lag noch in seinem warmen Bett und die Schwiegereltern ahnten nichts von unserem Besuch in der Garage, auch dann nicht als das Auto (wie von selbst) hupte. Zu Dritt bekamen wir den Innenraum auch relativ gut aufgeheizt und der Temperaturunterschied zu der frischen Außenluft betrug gewiss 4°C. Ich hatte einpaar Sitzenden und eine Handbremse unter mir und meine Beine ruhten weitestgehend auf wohlgeformten Frauenbeinen. Achja... ich mag den Einfallsreichtum der Siegener Jugend, wenn es darum geht, sich die Zeit zu vertreiben.
Mein Knie tut nun weh, weil der Laptop so schief da rauf ruht und mehr Beinfreiheit bei der DB zumindest bei meinem Sitz nicht vorgesehen war. Daraus lerne man: zum Tippen setzt man sich an ein Tischchen. Sollte ich es vergessen und jemand ertappt mich dabei, wie ich meinen Nicht-Amiga gerade auspacken will, dann möge man mich an dieses Vorhaben und das schmerzende Knie erinnern.
In 10min sollte ich da sein. zumindest am Bahnhof. Dann geht die Pilgerwanderung gen Bett erst richtig los. Ich weiß sogar schon welche Fragen mir dabei durch den Kopf schwirren werden: Wieso habe ich keine dickere Jacke an? Wieso bin ich erst so spät gefahren? Wieso sind meine Batterien im MP3-Player leer und wieso habe ich keinen Ersatz dabei? Woher kommen all diese Klamotten in meiner Tasche her? Seit wann habe ich so viel Krempel? Wieso kenne ich niemanden, der mir das meinerstatt rauf in mein Dachkämerchen schleppt?
Achja, Wieso ist da niemand - weder Mann, noch Hund, noch rosa Elefant mit Flügeln- der da auf mich wartet und mit mir kuscheln will?
11.06.07
Ich will mir ja nicht anmaßen, mich selbst als Männertraum zu bezeichnen. Das bin ich weiß Gott/Göttin/Elefant bei weitem nicht. Ich halte nie die (nicht bloß dümmlich kichernde) Klappe, kann nicht kochen, überrage de 1m-Latte und mein Kopf ist nicht zum Bierabstellen geeignet. Aber so wie ich da im Sommerröckchen vom heißen Wetter verschwitzt auf dem Bett sitze, mit dem Laptop zwischen meinen Beinen und über Vista fluchend, könnte ich doch zumindest einige Informatikerherzen höher schlagen lassen. ;)
Aber das nur am Rande.
Eigentlich wollte ich übers Wetter reden. Es ist druckend schwül, die Luft scheint sich verdichtet zu haben und man könnte meinen, man könnte sie fassen, oder vielleicht bin ich auch die einzige, die von derartigen Gedanken überrannt wird, aber ich könnte mir vorstellen, dass die Luft nur noch ein wenig dichter werden müsste, damit man mit etwas Selbstvertrauen auf ihr laufen könnte. Sollte dies jemandem gelingen, dann bitte ich um Erfahrungsberichte und in jedem Fall sollte man nicht zu weit nach oben laufen - Luft ist eine flüchtige Angelegenheit. Sie lässt sich zu gern vom wind forttragen.
Es hat vorhin auch noch geregnet. Die Tropfen begünstigten das Dichteempfinden. Der Himmel klar und die Wölkchen so flauschig, als ob sie eben von einem romantischen Maler portraitiert würden, und sich daher zu ihrer vollen Pracht aufspielten. Doch der Regenbogen wollte sich nicht erblicken lassen, geschweige denn von mir fotografiert werden. Deswegen hier ein Stückchen meiner regenbogenlosen Himmelsansicht.
Dienstag, Juni 05, 2007
Gebrachsanweisung für eine Frau
Gebrauchsanweisung für eine Frau
- how to use a woman -
Vor der Anschaffung einer Frau:
Bevor Sie sich dazu entschließen, den Rest Ihres Lebens, oder auch nur einen Teil davon mit einem weiblichen Wesen Ihrer Spezies zu verbringen, sollten Sie sich genau überlegen, ob eine Pflanze, ein Hund, eine Katze, ein Wiederkäuer, ein Nagetier, ein Kühlschrank, ein Mann, oder auch eine Kombination daraus nicht angebrachter wäre. Dabei sollten Sie beachten, dass sich die unterschiedlichen Modelle zwar äußerlich stark unterscheiden können, sich jedoch im Gebrauch ähneln, sodass Sie, zur Vermeidung späterer Reklamationen, eine Ihrem Geschmack entsprechende Ausführung wählen sollten.
Kein Umtausch bei Beschädigung oder Ausfall möglich!
Erhältlich in:
- öffentliche Einrichtungen (Schulen, Universitäten (z.B. Eberhard Karls Universität Tübingen, Psychologisches Institut), Clubhaus, etc.)
- private Einrichtungen ( Freunde, Verwandte, Kommilitonen, etc.)
- öffentliche Veranstaltungen ( Festivals, Konzerte, Kundgebungen, Vorlesungen, etc.)
- private Veranstaltungen ( Parties, Beerdigungen, Orgien, etc.)
- illegale Beschaffung ( Dealer, Frauenmarkt, Eltern etc.)
à nicht empfehlenswert; schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
Verwendungsbereich:
- Gedächtnisstütze
- Arbeitskraft ( gut und billig)
- „Zensur“
- Mutterersatz
- Buchführung
- Arterhaltung ( Legebatterie)
Nur zur äußeren Anwendung!
Nicht schlucken oder inhalieren!
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Psychiater!
Erste Instandnahme:
Was immer Sie tun, lassen Sie sich nicht Ihre wahren Absichten ( siehe Verwendungsbereich) anmerken.
Sprechen Sie wenig und hören Sie genauestens zu; so gewinnen Sie Vertrauen und werden schneller als Besitzer akzeptiert.
Instandhaltung:
Zur Vermeidung von Konfliktsituationen und bleibenden Schäden am Objekt „Frau“ sollten jegliche Restaurations- oder Aufbesserungsarbeiten nur von hochqualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Das Objekt sollte sich nicht über längere Zeiträume an Orten aufhalten, an denen ausreichende Luftzufuhr nicht gegeben ist, z.B. in einem engen Regalfach oder im Einbauschrank. Außerdem sollten Lüftungslöcher und Wahrnehmungssensoren freigehalten und nicht durch Zeitungen, Handtücher, Tischdecken, Vorhänge, Teppiche, Möbel oder Abflussrohre verdeckt werden.
Zu einer besseren Funktionsfähigkeit sollten Sie darauf achten, dass Ihre „Frau“ stets ausreichend mit Nahrung, H20 und 02 – Mischungen versorgt wird.
Durch eine regelmäßige Zufuhr von zwar auf den ersten Blick vielleicht sinnlos scheinenden, jedoch stark kostspieligen Gegenständen ( Kleidung, Schmuck, Autos etc.) behalten Sie Ihr Weibchen bei guter Laune.
Zeigen Sie von Zeit zu Zeit, dass Sie ihre Mühen (im Haushalt etc.) stark schätzen, jedoch sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Vormachtsstellung nicht verlieren. Diese wiederzuerringen ließe sich mathematisch durch lim xà∞ = 0 ausdrücken, und ein Wechsel zu einem Alternativmodell wäre ratenswert.
Wichtig: Geben Sie nie eine Antwort auf provokative Fragen ( z.B. „Bin ich fett/hässlich/dumm/Brot?“), denn alles was Sie sagen würden, wäre falsch.
Falls Sie vor haben, der alleinige Benutzer zu bleiben, so können wir Ihnen auf Anfrage gerne mit nützlichen Tipps und Anregungen weiterhelfen ( Buchtipp: „Keuschheitsgürtel- selbstgemacht“).
Tipps zur schnellen und effektiven Entsorgung:
- seien Sie ehrlich ( direkt und unverbindlich)
- ignorieren Sie durchgehend alle wichtigen Daten, bis auf Sportereignisse, Ihren eigenen Geburtstag, Lanparties und Sauforgien in Ihrer Stammkneipe
- rasieren Sie Ihren Hund
- seien Sie kreativ: erstellen Sie ein modernes Meisterwerk bestehend aus Schuhen und Handtaschen
- sagen Sie im Voraus, dass die Titanic sinken wird
- verteilen Sie (rein zufällig) Informationen und Prospekte von Schönheitschirurgen in Ihrer Wohnung
- sprechen Sie frei und unverblümt über sämtliche Emotionen und Gefühlsregungen Ihre Ex-Freundinnen/ Ex-Frauen betreffend
- wiederholen Sie mehrmals täglich, dass sie für ihr Alter noch sehr gut erhalten ist
Sicherheitshinweise:
Nicht lebendig aus Flugzeugen über Alaska abwerfen (gilt auch für Elche)!
Vor Gebrauch nicht schütteln!
Nach Gebrauch vorschriftsmäßig entsorgen!
Have fun washing!
Montag, Mai 28, 2007
Sonntag, Mai 27, 2007
ich mag wlan!!!
Jetzt kann ich mich an meinem liebsten Ort mit noch mehr sinnlosen Sachen beschäftigen! Ich kann endlich die nacht durch das Netzt durchstöbern, ohne Gefahr zu laufen, im Wohnzimmer vor dem Hauptrechner dieses haushalts einzuschlafem! Alles dank wlan!
Und alles nur solange ich in Karlsruhe bin... (wie ungerecht)
Außerdem habe ich vorhin auf einer Kachel bei uns auf der Toillette einen Fleck entdeckt, der aussieht, wie ein ausgestanzter Schmetterling.



